Hermann-Böse-Gymnasium

IB World School • Europaschule

Auslandsaufenthalte während des Besuchs der gymnasialen Oberstufe

Viele SchülerInnen planen einen mehrmonatigen Auslandsaufenthalt für ihre Zeit in der gymnasialen Oberstufe ein. Die Vorteile eines solchen Aufenthalts und die positiven Auswirkungen auf die SchülerInnen liegen dabei auf der Hand: Erweiterung des eigenen Horizontes, Weiterentwicklung der Persönlichkeit, Erwerb und Ausbau sozialer und interkultureller Kompetenzen, Förderung der Selbstständigkeit, aber auch der Anpassungsfähigkeit, Erwerb oder Vertiefung einer Fremdsprache, Aufbau langjähriger Freundschaften, etc.

SchülerInnen, die einen solchen Aufenthalt planen, müssen dabei folgende Dinge berücksichtigen:

  1. Zeitpunkt des Aufenthalts: Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder entscheidet man sich dafür, während der Einführungsphase ins Ausland zu gehen, oder man absolviert zunächst die Einführungsphase an der gewählten Schule und schließt dann seinen Auslandsaufenthalt an. Ein Auslandsaufenthalt während der Qualifikationsphase ist nicht möglich.
  2. Vor dem Auslandsaufenthalt: Alle SchülerInnen, die einen Auslandsaufenthalt planen, und deren Eltern führen mit dem zuständigen Oberstufenleiter, am Hermann-Böse-Gymnasium ist dies Herr Matticzk, ein Beratungsgespräch, in dem die Modalitäten für die Gestaltung des Aufenthalts und die Wiedereingliederung im Anschluss geklärt werden. Danach müssen die Eltern der betroffenen SchülerInnen beim zuständigen Oberstufenleiter einen formlosen Antrag auf Beurlaubung ihres Kindes stellen. Die Beurlaubung seitens der Schule ist Grundvoraussetzung für den Schulbesuch im Ausland.
  3. Während des Auslandsaufenthalts: Es ist dafür Sorge zu tragen, dass mindestens die fünf folgenden Fächer an der ausländischen Schule belegt werden: Sprache des Gastlandes, Mathematik, ein naturwissenschaftliches Fach (Biologie, Chemie oder Physik), ein gesellschaftwissenschaftliches Fach (Geschichte, Politik, Geographie oder Wirtschaft) sowie eine weitere Fremdsprache oder Naturwissenschaft. Zudem ist zu beachten, dass v.a. in den USA und in Kanada aufgrund der mit unserem Schulsystem nicht vergleichbaren Schulstrukturen anspruchsvolle Kurse (z.B. „enriched“, „advanced“) zu wählen sind. Die Leistungen müssen sich im A- bzw. B-Bereich befinden.
  4. Nach dem Auslandsaufenthalt: Alle SchülerInnen und ihre Eltern führen erneut ein Gespräch mit dem zuständigen Oberstufenleiter, in dem geklärt wird, ob die SchülerInnen versäumte Halbjahre nachholen müssen oder diese überspringen dürfen (bezogen auf diejenigen SchülerInnen, die die Einführungsphase im Ausland verbracht haben) bzw. wie die Wiedereingliederung in das deutsche Schulsystem generell zu gestalten ist. Die SchülerInnen sind verpflichtet, ein Zeugnis der im Ausland besuchten Schule vorzulegen, aus dem die belegten Fächer und die erzielten Noten hervorgehen.

Weiterführende Informationen entnehmen Sie bitte dem „Merkblatt über Auslandsaufenthalte“ der Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit: http://www.bildung.bremen.de/sixcms/media.php/13/auslandsmerkblatt.pdf (Stand: 01.06.16).